Standorte der Automaten

Automaten stehen da, wo Leute stehen, wo die Zeit gerade lang ist oder die Kauflust am größten.
Für einen guten Automaten macht man einen Umweg, vor einer öden Zugfahrt oder einer Party täte ein Automat womöglich not.
Steht man auf der linken Alsterseite, der Automat aber auf der anderen, nützt er nichts.
In der Superbude in der Spaldingstraße 152:

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Im 25hours-Hotel in Bahrenfeld:

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Viele Leser können wir hoffentlich mit unserem Automaten vor der Pony Bar treffen.


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Und am Haus 73 am Schulterblatt:

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Lust: Wer bleibt

cover_werbleibt2-1cover_werbleibt2-21Ulli Lust

Wer bleibt

Eine Comicreportage aus Halle-Neustadt in zwei Bänden

Band 1: ISBN 978-3-942274-00-5
100  Seiten, s/w, 4 Euro

Band 2: ISBN 978-3-942274-08-1
100 Seiten, s/w, 4 Euro

Hamburg: Automatenverla,g Mai 2010
Druck & Bindung: Schön & Wider, Hamburg

 

 

 

Hanoi war ein städtebauliches Vorzeigeprojekt der Deutschen Demokratischen Republik und ist heute Spitzenreiter unter den schrumpfenden Städten Deutschlands. Das Bauhaus Dessau hat Ulli Lust mit einer Comicreportage über Halle-Neustadt beauftragt.
Ulli Lust portraitiert in ihrer Reportage verschiedene Menschen, die in der Siedlung leben: eine Rentnerin, einen ehemaligen Geschichtsprofessor, einen Mitarbeiter im Bundesarchiv für Stasiunterlagen und einen bedauernswerten Mann, der nach seinem Arbeitsplatz schließlich auch den Verstand verloren hat.

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Ulli Lust:

“Die Arbeit des Reportagezeichners oder zeichnenden Essayisten ist dem interpretatorischen Vorgang des Schreibens, also der Tätigkeit des Textautors / Journalisten vergleichbar. Nicht so sehr der eines Fotografen, denn die Zeichnung ist nie Abbild, immer Umschreibung. Die Stärke der Comicreportage ist es, gerade auch die scheinbar beiläufigen, unspektakulären Szenen festzuhalten und zu einem facettenreichen, differenzierten Bild der beobachteten Situation zu fügen. Die Zeichnung hat dabei eine Unmittelbarkeit, die hintergründig eine Fülle an Detailinformationen mitzuliefern imstande ist. In diesen Bildberichten und –erzählungen ist das Oszilieren des Comic zwischen Literatur und Tafelbild nicht als widersprüchlichen Bruch, sondern als Dialog sich ergänzender Mittel einzusetzen. Der Comic ist für uns, wie Film oder Theater, ein Medium der Erweiterung und Synergie, entgegen den Spezialdisziplinen Literatur oder Malerei.”

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